Durch Mobilfunkpakt Neubau von 146 Handymasten eingespart

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Die Reduktion um mindestens 400 bei den einzeln genutzten Handymasten, eine 80-prozentige Mehrfachnutzung bei neu zu errichtenden Masten, eine Kostenweitergabe, eine effektive Mitwirkungsmöglichkeit für die Gemeinden und die Erstellung von jährlichen Berichten: Das sind die fünf Ziele, die vor etwas mehr als einem Jahr im „NÖ Mobilfunkpakt“ vereinbart wurden.

Nun konnten Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, Klubobmann Mag. Klaus Schneeberger und die CEO’s der Betreiber eine erste, sehr zufrieden stellende Jahresbilanz ziehen. Mittlerweile sind alle 110 Optimierungsgebiete besichtigt und analysiert worden. Fünf Masten sind bereits abgebaut worden (in Oed, Lanzenkirchen und Spillern), zehn weitere sind bereits zum Abbau fixiert worden. Die Zahl der ursprünglich 800 einzeln genutzten Maststandorte ist auf 657 reduziert worden. Im ersten Jahr sind zwar 29 neue Masten gebaut (18 davon werden mehrfach genutzt), aber die Errichtung von 146 neuen Masten eingespart worden. Der Anteil der Mehrfachnutzung ist damit von 37 auf derzeit 50 Prozent erhöht worden, das Ziel liegt bei 67 Prozent. Die Endkundenpreise sind seit Ende 2005 um ca. 9,5 Prozent gesunken, was zu einem großen Teil auf den Mobilfunkpakt zurückzuführen ist.

333 Gemeinden (82 Prozent VP-Gemeinden) haben sich dem Pakt bereits angeschlossen. Erste Mitwirkungsverfahren in Klosterneuburg und Neunkirchen sind bereits abgeschlossen. „Als Klubobmann danke ich den Gemeinden für ihr Mitwirken. Ich freue mich besonders, dass hier die VP-Gemeinden mit guten Beispiel voran gehen“, so Schneeberger.

15.05.2007